Haftpflicht für Hunde – sicher ist sicher!

Haftpflicht für Hunde
Bild von M. Großmann / pixelio.de

Jeder Tierhalter weiß, dass es Momente im Leben gibt, bei denen der Erkundungsdrang des Vierbeiners auch nicht mit ausdrucksstarken Kommandos zu bremsen ist. Leider kann so eine Aktion aber leider schwere Folgen haben, spätestens wenn ein Dritter zu Schaden kommt.


 

Haftpflicht für Hunde auch für ruhige Vierbeiner

Die Schäden müssen nicht zwangsläufig durch gefährliche Hunde auftreten. Beissattacken sind nur ein äußerst geringer Anteil an möglichen Unfällen, die bei der Tierhaltung entstehen können. Viel wahrscheinlicher kann aber das Szenario sein, dass „Waldi“ von einer heißen Hündin beflügelt wird und seine ganz persönliche Erkundungstour startet.

Wenn er dabei einen Verkehrsunfall verursacht kann schnell ein empfindlicher Schaden auf „Waldis“ Besitzer zukommen, der nicht selten in die Millionen geht. Die volle Haftung muss dabei immer der Hundehalter übernehmen. Laut Rechtslage tritt bei Menschen für solche Schäden die private Haftpflicht ein, leider sind mit dieser aber nur Kleintiere, wie Hamster und Meerschweinchen mit eingeschlossen. Ein Pferd oder beispielsweise ein Hund versichern läuft immer nur über eine zusätzliche Haftpflicht für Hunde.


Vergleichen lohnt sich

Der Besitzer eines Hundes kann mit dem kompletten Privatvermögen haftbar gemacht werden, weshalb eine sinnvolle Haftpflicht für Hunde essentiell sein sollte. In einigen Bundesländern können Hunde nur noch angemeldet werden, wenn eine Tierhaftpflichtversicherung nachgewiesen werden kann. Wie bei jeder anderen Versicherung auch, sei es jetzt für Mensch oder Tier, lohnt sich natürlich ein kritischer Vergleich der Kosten und des Leistungsumfanges an

Die Kosten der Haftpflicht für Hunde hängen dabei im Wesentlichen von der Eigenbeteiligung, der Vielseitigkeit von abgedeckten Szenarien und der kompletten Deckungssumme ab. Vorsicht ist auch vor der Klausel geboten, dass die Versicherung bei einer groben Aufsichtspflichtverletzung des Halters, keine Kosten übernimmt. Leider gibt es bei der Definition für eine grobe Pflichtverletzung viel Spielraum und so kann der Tierhalter schnell das Nachsehen haben.

 

Am Besten Online Haftpflicht für Hunde checken

Der wahrscheinlich optimalste Weg, sich näher mit der Thematik einer Haftpflicht für Hunde zu beschäftigen, ohne wilde Verkaufsgespräche mit motivierten Versicherungsvertretern zu führen, ist die Nutzung von Online-Vergleichsrechnern. Dort können in aller Ruhe die genauen Daten zum Tier eingegeben werden und der Rechner liefert das Angebot diverser Anbieter völlig objektiv und aussagekäftig. Wenn der Interessent danach ein passendes Angebot für sich gefunden hat und mehr wissen möchte, kann er sich ebenfalls direkt über den Rechner mit dem entsprechenden Institut auseinandersetzen. Ein recht übersichtlichen Vergleichsrechner für eine Haftpflicht für Hunde findet man beispielsweise unter hundeversicherung.eu oder direkt auf unserer Seite unter Hundeversicherungsvergleich.

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9 Gedanken zu „Haftpflicht für Hunde – sicher ist sicher!“

  1. Hi

    verstehe ich sowieso nicht warum manche Leute Ihre kleinen Tiere nicht einfach für die paar Euros versichern. Zum einen ist es auch ein Selbstschutz, denn wenn so ein kleiner Racker mal ausbüchst dann auf die Strasse läuft und jemand ausweicht und dabei anderen Schaden zufügt, dann wird es teurer als wie die paar Euros die dieses Risiko absichern.

  2. Ich sehe das genauso wie Frank. Ich würde meinen Hund auch sofort versichern. Es ist und bleibt nunmal ein Tier und da kann immer mal was passieren. Vielleicht jagt er mal ein Schaf vom Bauern oder läuft über die Straße und verursacht einen Unfall. Man sollte an der Versicherung nicht sparen! Wer kein Geld für eine Versicherung ausgeben möchte, der sollte sich lieber so einen Hund holen

  3. Meiner Meinung nach ist die Versicherung des Vierbeinigen Lieblings auf jedenfall sehr wichtig denn wenn sich die kleinen mal auf Endeckungsreise machen geht schon mal schnell was zu Bruch und dies kann dann schon auch mal teuer für Frauchen und Herrchen werden. Denn der beste Freund des Menschen bleibt eben auch bei bester erziehung auch nur ein Tier.

  4. Es ist absolut wichtig dass man vor dem Abschluss einer Tierversicherung aufpasst, dass die Definition für eine grobe Pflichtverletzung nicht im Vertrag drinnen ist, denn ein Hund ist trotz aller Konditionierung und Erziehung nach wie vor ein wildes Tier und somit kann er einfach mal ausbüchsen und dies kann dann schnell aus grobe Pflichtverletzung ausgelegt werden.

  5. In den 5 Jahren mit Hund (Tierheim – der wächst nicht mehr – Ergebnis: 45Kilo…) hat unsere Haftpflichversicherung eine kleine 4stellige Summe an Radfahrer bezahlt. Nicht das wir dabei keine gute Hundschule hätten, aber Strassenhund ist nun mal Strassenhund und schwer (human) erziehbar. Deswegen – Versicherung fetzt!

  6. Übers Jahr gerechnet ist Haftpflicht wirklich nicht teuer und sie beruhigt ungemein – sollte meiner Meinung nach Pflicht werden (tolles Foto zum Artikel übrigens, sieht unserem kleinen Entdecker sehr ähnlich).

  7. Ich halte den Abschluss einer Hundehaftpflichtversicherung auch für sehr wichtig. Den es kann immer mal der Fall eintreten, dass unser Vierbeiner außer Rand und Band gerät und dabei einen Passanten grundlos angreift und verletzt. Dabei entstehen häufig immense Kosten, die uns schnell in den Ruin treiben können. Daher macht ihr Abschluss schon Sinn. Zumal sie in einigen Teilen Deutschlands wie Hamburg, Berlin und Niedersachsen bereits Pflicht ist.
    Gerade wenn es um ihren Abschluss geht sollte man nicht nur darauf achten, dass eine Versicherung gemäß der eigenen Präferenzen gewählt wird. Vielmehr sei darauf zu achten, dass die Versicherungssumme mindestens drei Millionen Euro beträgt und ein Fremdhalter auch mitversichert ist um gänzlich abgesichert zu sein. Verreist man gerne mit dem Hund sollten Versicherungen bevorzugt werden, die den Versicherungsschutz auch im Ausland gewähren.

  8. Dadurch, dass Tiere, insbesondere Hunde, einen enormen Schaden anrichten können (Bissverletzungen, Beeinflussung des Straßenverkehrs durch „auf die Straße rennen“ und und und), sollte es meiner Meinung nach Pflicht sein, dass ein Hundehalter sein Tier versichert.

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