Endlich zu Hause…

Tschechoslowakischer Wolfshund Ameo FutternapfNach einer schier endlosen Fahrt, bogen wir endlich auf die Einfahrt eines Einfamilienhauses ein. „Puh, sollte ich endlich wieder festen Boden unter den Pfoten haben?“


Die Welpe im neuen Zuhause




Das Garagentor öffnete sich und was ich da sah, ließ mein Herz höher schlagen. Zwei Artgenossen und mehrere Menschen warteten bereits auf mich. „Was für ein großes Rudel, hoffentlich wollen sie mich überhaupt noch aufnehmen.“ Ich ließ also meinen ganzen Charme spielen und versuchte mein Glück bei den Hunden. Der dicke, weiße Hund, stellte kein Problem dar. Mit ein paar zaghaften Bissen in die Füße des Plüschmonsters hatte ich ihn auf meine Seite gebracht. Er heißt übrigens Boris, das weiß ich jetzt. Etwas schwieriger gestaltete sich das Ganze bei der Hundedame des Hauses. Sammy, oder „Fräulein Rottenmeyer“, wie ich sie nenne, hielt nicht viel von meinen Annäherungsversuchen. Nach jeder Berührung bekam ich ein ohrenbetäubendes Bellen als Antwort. „Naja, mit dieser Gouvernante werde ich wohl noch viel Spass haben…!“

 

TWH, Golden Retriever und Katze

Als ich gerade meinen nächsten Anlauf bei Fräulein Rottenmeyer starten wollte, betrat ein zierlich, haariges Wesen die Garage. Die war noch kleiner als ichJ Ich drückte ihr meine nasse Nase ins Gesicht und als Dankschön erhielt ich einen Schlag mit Ihrer Tatze. Begleitet wurde der Hieb durch ein markerschütterndes Fauchen. Lena, die Katze des Hauses war in mein Leben getreten.  Im frühesten Kindesalter war mir also bereits klar, dass es besser ist sich zurückzuziehen, wenn die Frauen ihre Krallen ausfahren. Nach der Attacke, ich konnte kaum so schnell gucken, saß ich auf Frauchens Arm und wurde in die Küche geschleppt. Es war Zeit für mein Abendbrot. Wie man hier gut sehen kann ließ mich die Rottenmeyer wenigstens beim Kauen in Ruhe.




Naja, nach meinem kleinen Imbiss überkam mich plötzlich die große Müdigkeit. Auf der Suche nach einem geeigneten Nachtquartier durchstreifte ich die Wohnung, als ich plötzlich den beißenden Geruch des Todes wahrnahm. Der Duft der Raubkatze stand in meiner Nase, aber sie war nirgendwo zu sehen. „Ein Katzenkörbchen, kuschelig , warm und ohne Bewohner!“ Ich dachte kurz über die Folgen nach, aber dann hatte ich mich auch schon darin ausgebreitet. „Das hast du jetzt davon du kleines Biest.“ Kurz darauf wurde ich auch vom Schlaf übermannt.

Welpe im neuen Zuhause inspiziert das Katzenkörbchen

Wie mein Leben im neuen Rudel weitergeht und warum ich zeitweise gedacht habe, dass mein Nachname „NEIN“ ist, erfahrt ihr im nächsten Post.

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3 Gedanken zu „Endlich zu Hause…“

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