Hundetransport im Pkw | Hunde richtig transportieren

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Aus gegebenem Anlass möchte ich mal etwas zum Hundetransport im Pkw zum Besten geben. Eine Bekannte von mir hat es neulich mal geschafft, ihre neuen Alufelgen am Bordstein aufzureiben. Schuld war Pekinese „Krümel“, weil er doch ach so gern auf Frauchchens Schoß wollte. Eigentlich ist es pures Glück, dass nur die Alufelgen ihren Tribut zahlen mussten. Ein ungesichertes Tier im Auto kann schnell zum tonnenschweren Geschoss werden.

Bereits innerorts besteht höchte Gefahr

Auch wenn sich viele denken: „Ach, es ist ja nur eine kurze Fahrt zum Supermarkt, da kann Waldi ruhig auf dem Beifahrersitz platznehmen!“ Gerade auf solchen Fahrten droht bereits eine erhebliche Gefahr. Schon ab einer Geschwindigkeit von 40-50 Km/h können durch plötzliche Bremseinwirkungen, Körper auf das 25-35 fache ihres Eigengewichts verstärkt werden. Ein 25 Kg Hund würde also bei einer Vollbremsung eine ungefähre Energie von 825 Kg entwickeln. Die Überlebenschancen für Tier und Fahrer geben bei so einem Aufprall gegen Null. Die Tiere gehören daher in Hundetransportboxen.


Der fachgerechte Transport des eigenen Tieres ist nicht nur eine Empfehlung, sondern auch Bestandteil der Gesetzgebung in Deutschland. Die Straßenverkehrsordnung schreibt vor, dass Ladung korrekt gesichert sein muss und keine Gefährdung für die allgemeine Verkehrssicherheit bestehen darf. Auch wenn die Bezeichnung „Ladung“ etwas befremdlich für die eigene Fellnase klingt, werden bei Mißachtung schnell Bußgelder und Punkte in Flensburg fällig. Weiterhin erlischt der Versicherungsschutz bei Mißachtung dieser Verordnung

 

Hundetransport – Viele Wege führen nach Rom

Es gibt mittlerweile ausreichend Möglichkeiten um seinen Vierbeiner vernünftig im eigenen Auto unterzubringen. Ob nun Hundegitter oder Transportbox, manchmal hilft auch etwas Eigeninitiative. Da unser Hund damals liebend gern die Sitzpolster verspeist hat, wenn er im Kofferraum saß und der Golf leider keinen Platz für eine Transportbox bot, mussten wir uns etwas einfallen lassen.

Neben dem Transportgitter wurde so eine Plexiglasscheibe zugeschnitten und kurzerhand an das Gitter montiert. Hier genauer nachzulesen. Eine weitere schöne Erfindung ist die Hunderampe, die unser gemütlicher und leicht betagter Golden Retriever Boris für sich entdeckt hat. Da er leichte Gelenkprobleme in den Hinterläufen hat, kann er so schmerzfrei und bequem den Weg in den Kofferraum antreten. Es hat zwar etwas Zeit gekostet, ihm den Verwendungszweck dieser Rampe näher zu bringen, aber das ist eine andere Geschichte.


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13 Gedanken zu „Hundetransport im Pkw | Hunde richtig transportieren“

  1. Die Hunderampe ist wirklich ne tolle Idee. Was die Box angeht: ich find die Methode eigentlich sehr gut, weil der Hund zusätzlich gesichert ist. Doch wie du schon sagtest, ist im Golf nicht genug Platz dafür. Deshalb haben wir uns für ein spezielles Geschirr entschieden, welches wir mit dem Gurt verbinden können. So hat unser Hund auf der Rückbank genügend Freiraum und ist trotzdem gesichert.

  2. Also meiner Meinung nach ist die Hunderampe die beste Möglichkeit den Lieblings Vierbeiner des Menschens in das Auto zu Laden. Der Hund hat dabei den wenigsten Stress den wenn er andauernt ins Auto gehoben werden muss.

      1. Die Rampe ist ja eigentlich auch für alte Hunde gedacht, oder Tiere mit Gelenk- und Hüftproblemen.
        Ein junger Hund sollte natürlich keine Probleme haben, in den Kofferraum zu springen:-)

  3. Und auf dem Rücksitz angeschnallt? Ist das keine Option? So halten wir es meist, es gibt da extra Gurte für … man muss nur etwas unterlegen, wegen der Haare …

  4. Es ist wirklich wichtig, einen Hund im Auto irgendwie zu sichern. Auch wenn es die Gesetzgebung vorschreibt, setzen sich wohl viele Hundehalter darüber hinweg, weil jeder glaubt ihm passiert nichts. Gerade in der Großstadt sehe ich an einer roten Ampel oft Hunde, die ungesichert auf der Rückbank sitzen oder auch nach vorn springen. Für Mensch, Tier und Verkehr wirklich sehr gefährlich.

  5. Für eine längere Fahrt würde ich auch eine Hundebox nutzen. Aber bei kurzen Fahren verwende ich immer einen Anschnallgurt für Hunde den am am Halsband befestigt!

  6. Unser Waldi (kniehoher Mischling) durfte früher auf dem Rücksitz platz nehmen. Dafür hat er einen zugelassenen Sicherheitsgurt (Kein son billiges Tail, das schon vom ansehen bricht) und damals noch eine Auflage die wie eine wanne war. Im Yeti sitzt er jetzt im Kofferraum, auch an dem Sicherungsgurt, der an einem Transporthacken im Kofferraum hängt.

    Den Hund am Halsband fest zu machen halte ich für keine gute Idee! Bei einer Vollbremsung oder einem Crash brincht man dem Hund das Genickt und bei der Hohen lastung ist die Frage ob man ihm nicht den ganzen Kopf abreisst!

  7. Also wir nutzen die Hunderampe nicht nur für unsere ältere Hundedame, sondern auch unseren jungen Rüden, der ziemlich groß und schwer ist, als reine präventive Maßnahme, um eventuelle spätere Probleme im Rücken zu vermeiden oder möglichst lange hinaus zu zögern. Im Auto / Kofferraum selbst haben wir nun seit geraumer Zeit Alu Hundetransportboxen einbauen lassen – das erschien uns nach einigen Versuchen die sicherste und komfortabelste Möglichkeit zu sein.

    Viele Grüße

  8. Man sollte nie mit der Gesundheit leichtfertig spielen. Egal ob es die eigene oder die des Hundes ist. Wir haben schon lange eine Hundetransportbox und sind mehr als zufrieden damit. Unser kleiner Racker fühlt sich so wohl darin das wir oft Probleme haben ihn dort wieder raus zu bekommen 🙂
    Und wer weiß wie viel Strafe wir sonst hätten bezahlen müssen. Pro Ungesicherter „Ware“ sind es bis zu 35 Euro. Mit einer Hundebox kann man also nur gewinnen.

  9. Hallo,

    ich finde Sicherheit im Auto ist das A und O. Auch eine Hunderampe ist pflicht für jeden Hundebesitzer, vor allem wenn dieser krank ist oder Probleme hat mit dem Einstieg ins Auto..

    LG Helga

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