Kleiner Hund – Eine große Herausforderung!

kleiner Hund Leckerlie

Der Hund als treuer Weggefährte, ist nach wie vor eines der beliebtesten Haustiere in Deutschland. Besonders kleine Hunderassen erfreuen sich immer größerer Beliebtheit. Von einem kleinen Hund spricht man, bis zu einer Größe von ca. 40 cm Schulterhöhe. Viele Menschen, die glauben, dass ein kleiner Hund weniger zeitaufwendig ist, werden dabei aber oft eines Besseren belehrt. Gerade bei kleinen Hunden verzichtet man zu Gunsten des „niedlichen Kleinen“ gern auf die nötige Erziehung. Während bei Dobermann & Co erwartet wird, dass das Tier jederzeit abrufbar ist und auch ohne Leine die Kommandos seines Halters befolgt, zeigt bei kleinen Hunden oft ein gänzlich anderes Bild. Nicht selten erlebt man Yorkshire- oder Jack Russell Terrier, die sich die Seele aus dem Leib kläffen und an der Leine zerren.


 

Kleiner Hund und die Erziehung

Mit der ständigen „Vermenschlichung“ des Kleinhundes tut der Besitzer dem Tier keinen Gefallen. Schlimmer noch, ab einem gewissen Grad beginnt das Tier den Menschen zu dressieren. Das Tier weiß bereits nach kürzester Zeit, welches Verhalten die gewünschte Reaktion des Frauchens oder Herrchens hervorruft. Viele kleine Racker werden gerade zu Tyrannen herangezogen. Wer selbst mit der Erziehung überfordert ist, sollte am besten so früh wir möglich eine Hundeschule besuchen. Es ist wesentlich einfacher, den richtigen Umgang mit seinem Tier vom Welpenalter an zu üben, als ein über viele Jahre erworbenes Fehlverhalten wieder loszuwerden. Sehr hilfreich ist dabei auch der Besuch einer Hundeschule mit vielen verschiedenen Hunderassen. Für ein Jungtier gilt, je mehr unterschiedliche Eindrücke es in den ersten Lebensjahren sammelt, desto besser. Gerade der Kontakt zu anderen Tieren ist sehr hilfreich für die Sozialisierung.

 

Meistens hat der Rudelführer Schuld


Die Grenze zwischen Vorsichtsmaßnahmen und Fehlverhalten bei kleinen Hunden liegen dicht beieinander. Als „Rudelführer“ hat man natürlich für den Schutz des eigenen Rudels zu sorgen! Große Hunde werden an die Seite genommen wenn ein Artgenosse zu aufdringlich wird. Kleine Vierbeinern werden dagegen schnell auf den Arm genommen. Leider müssen sich die meisten kleinen Hunde auch genau so fühlen, nämlich sprichwörtlich auf den Arm genommen! Wenn eine Gefahr droht, ist der „Leitwolf“ für das Rudel verantwortlich, das ständige Herumgetrage des Hundes sollte aber dringend vermieden werden.

 

Fazit

Kleine Hunde sind keine Kuscheltiere. Sie haben die gleichen Bedürfnisse, wie ihre größeren Artgenossen. Welche Hunderassen zu den „Kleinen“ zählen können Sie unter www.welpenmagazin.de/kleine-hunderassen nachlesen. Ein Schoßhund, ist genau wie ein Begleithund in erster Linie ein Hund und benötigt daher klare Regeln und Erziehung. Sicherlich geht von einem kleinen Hund mit schlechter Erziehung weniger Gefahr für seine Umwelt aus, als von einem schlecht erzogenen Tschechoslowakischen Wolfshund. Für ein reibungsloses und angenehmes Zusammenleben zwischen Mensch und Tier, sollte aber auch einem Kleinhund eine gewisse Erziehung zu Teil werden. Das fördert die Zufriedenheit des Halters und des Tieres.



 

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3 Gedanken zu „Kleiner Hund – Eine große Herausforderung!“

  1. Gut, dass das mal gesagt wird. Schlimm, wenn die kleinen Hunde so dermaßen verzogen sind. Da werde ich als Hundeliebhaber sogar mehr als genervt. Es dürfte mir nicht unter die Augen kommen, Hunde in Handtasche & co. zu sehen. Haben in unserer Nachbarschaft einen kleinen Pudel, der seinem Herrchen Tag und Nacht auf der Nase herum tanzt und durch alle Gärten marschiert und dabei lauthals kläfft. Das Paradebeispiel für verzogene, kleine Hunde.

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