[Gastbeitrag] Wie erkenne ich eine Lebensmittelallergie beim Hund

…und was kann ich dagegen tun?

Lebensmittelallergie beim Hund
Bild von Kurt Michel / pixelio.de

Als kleine Premiere gibt es heute den ersten Gastbeitrag auf wolf-dog-blog. Vielen Dank an Frau Laura Franken, für den informativen Beitrag zum Thema Lebensmittelallergie beim Hund und allen Lesern viel Spass beim schmökern!


 

Leiden Hunde an einem empfindlichen Magen oder gar an einer Lebensmittelallergie kann dies nur schwer diagnostiziert werden. Die Symptome sind meist juckende und wund gekratzt Hautpartien, Haarausfall und insbesondere Durchfall sowie Erbrechen. In aller Regel treten die Symptome erst einige Stunden nach der Nahrungsaufnahme auf. Auslöser sind oftmals tierische und pflanzliche Eiweiße im Futter sowie Rind, Huhn und Getreide.


Diagnose der Lebensmittelallergie beim Hund

Der Tierarzt kann einen Blutallergietest durchführen, da jedoch die Symptome sehr denen einer Flohbissallergie gleichen, kann eine Lebensmittelallergie in den meisten Fällen nur durch eine Ausschlussdiät bewiesen werden. So sollten dem Hund über eine Dauer von mindestens sechs Wochen nur Zutaten gegeben werden, die für ihn neu sind. Diese sollten, wenn möglich, selbst zubereitet sein. Eine Ausschlussdiät besteht aus einer Fleischsorte wie z. B. Pferde-, Straußen- oder Rehntierfleisch und einer Kohlenhydratquelle wie Kartoffeln, Nudeln oder Reis.

Achten Sie darauf, dass Ihr Hund zuvor noch nie einer der neuen Lebensmittel bekommen hat, so dass dieser auch noch nicht darauf überempfindlich reagieren konnte. Futtermittelallgerien werden nämlich fast ausschließlich von Proteinen, sprich Eiweißen, ausgelöst. Die häufigsten Allergieauslöser bei Hunden sind demnach Rind, Lamm, Huhn, Eier, Mais, Weizen und Milch. Weiterhin dürfen Sie während der sechs Wochen Ihrem Hund keine anderen Lebensmittel, wie z.B. Leckerlies, geben. Sollten sich die Symptome während der Diät gebessert haben, kann der Speiseplan stetig um eine neue Zutat erweitert werden. Diese Methode erfordert sehr viel Geduld und Zeit, ist jedoch am effektivsten.

 

Die Allergie beim Hund behandeln

Futterallergie des Hundes
Bild von Stephan R. / pixelio.de

Eine Allergie kann nicht geheilt sondern nur gestoppt werden und Hunde jeder Altersklasse können daran erkranken, selbst wenn diese seit Jahren das gleiche Futter bekommen. Oft leiden gezüchtete Hunde wie Labrador, Golden Retriever, Deutsche Schäferhunde sowie Irish Setter an solchen Allergien. Natürlich kann auch jede andere Rassen inklusive Mischlingshunden daran erkranken. Dazu bieten viele Futtermittelhersteller verschiedenste Futtersorten speziell für Hunde mit empfindlichem Magen bzw. einer Lebensmittelallergie an.



 

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14 Gedanken zu „[Gastbeitrag] Wie erkenne ich eine Lebensmittelallergie beim Hund“

  1. Ich finde die Information sehr nützlich. Dabei muss man beachten, dass man sich vor der Ausschlussdiät von dem Tierarzt beraten lassen soll, denn Hunde sind gegenüber dem plötzlichen Wechsel des Futters sehr empfindlich. Abwechslung tut Menschen, aber nicht den Hunden gut. Dies haben Magendarmsystem, bei dem es eher gesünder ist, immer wieder das Gleich zu fressen.

  2. Sehr toller Artikel. Ich kann Marta auch nur zustimmen. Ich würde es auch nur mit einem Ernährungsexperten oder Tierarzt wechseln. Unser Hund bekommt auch nur das gleiche, wegen der Verdauung.

  3. Das ist wirklich mal ne sehr gute Frage – bzw. ein nützlihcer Artikel, der mir sehr geholfen hat. Ich hab mich das schon oft gefragt, wie ich erkenne ob mein Hund ne Allergie hat. Danke für den Beitrag.

  4. Also unser Hovawart bekommt immer das Gleiche – und ich denke dass diese „Abwechslung“ beim Essen eher uns Menschen als den Tieren vorbehalten ist… – gehen wir zu den „freien“ Tieren, essen die auch nicht abwechslungsreich sondern das was sich gerade „anbietet“.

  5. Ein ganz toller Artikel zum Thema Hundefutter. Es ist besonders wichtig das man auf die Ernährung seiner Tiere achtet, zumal jeder Hund genauso wie bei uns Menschen unterschiedlichen Energiebedarf hat.

    Auch super finde ich die vielen Tipps zum Thema Futtermittelallergie. Alles in einem eine sehr gelungene, informative Textpassage.

    mfG Britta 😉

  6. Meiner Meinung nach werden viele Nahrungsmittelallergien erst durch nicht artgerechtes Hundefutter mit Zusatzstoffen ausgelöst. Mein Tipp wäre, ein möglichst naturbelassenes Hundefutter ausfindig zu machen, wodurch die Gefahr, Allergien zu entwickeln deutlich reduziert wird. Vor allem kaltgepresste Futter ohne Getreide sind für empfindliche Hunde gut geeignet. Mein Tipp: Lernt, wie man anhand der Etiketten ein hochwertiges Hundefutter ausfindig macht
    http://pagewizz.com/wie-erkenne-ich-ein-hochwertiges-hundefutter/
    Vg Susi

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