Tschechoslowakische Wolfshunde und giftige Lebensmittel [die III]

Tschechoslowakischer Wolfshund Ameo Trauben

Bevor wir uns dem eigentlichen, nicht so erfreulichen Thema: „Giftige Lebnsmittel für Hunde“ widmen, möchte ich Euch auf mein neues Favicon in der Adresszeile Eures Browsers aufmerksam machen.

Ab jetzt habt Ihr, wenn Ihr meine Seite besucht, immer ein wachsames Wolfsauge auf Euch gerichtet:-) An meinem Blog wird also auch technisch immer weiter gefeilt! Durch den Blog ist man webtechnisch auch langsam auf der Höhe. Man muss halt einfach loslegen! Sollte es doch mal Fragen geben, kann ich Euch zum Thema professionelles und günstiges Webdesign die Jungs von Webdesign Core Design Studio ans Herz legen.

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In dieser Reihe sind bereits zwei weitere Artikel erschienen, die Du unter folgenden Links lesen kannst:




Der heutige Artikel beschäftigt sich mit dem Stoff aus dem die Träume sind. ALKOHOL! Genauer gesagt mit einem bestimmten Obst, welches zur Weinherstellung verwendet werden kann. Wenngleich der lateinische Spruch „in vino veritas“ (Im Wein liegt die Wahrheit) den Konsum des Rebensaftes nahelegt, müsste es für Tschechoslowakische Wolfhunde und andere Vierbeiner eher heißen „in vino mortuus“ (Im Wein liegt der Tod). Rede ist, wie oben im Bild sicherlich bereits gesehen, von Weintrauben oder von deren faltigen Verwandten, den Rosinen. Komischerweise ist aktuell immer noch nicht genau bewiesen, welcher Stoff in den Trauben zu Vergiftungen führen kann. Weder die Traubensorte, noch die Kerne wiesen aufschlussreiche Informationen auf. Erst 1989 wurden erste Zusammenhänge von Vergiftungserscheinungen und dem Verzehr von Weintrauben bei Hunden bekannt.¹ Bei vielen Wolfshundebesitzern oder allgemein Hundebesitzern herrschen unterschiedliche Meinungen vor. In Frage- und Antwortportalen kann man lesen, dass gerade in Weinanbaugebieten der Haushund gerne mal die ein- oder andere Rebe verköstigt, ohne das Vergiftungen auftreten. Daraus kann man schließen, dass neben den Traubenbestandteilen auch die individuelle Prädisposition² des Tieres einen Einfluss auf die Möglichkeit der Vergiftung hat. Unabhängig von diesen Ergebnissen oder Meinungen sind aber schon Todesfälle bei Hunden eingetreten, die definitiv auf die Verkostung von Weintrauben oder Rosinen zurückzuführen sind. Erste Symptome treten bis zu 24 Stunden nach Aufnahme der Trauben/Rosinen auf und zeichnen sich durch starkes Erbrechen, Magenkrämpfe und Durchfall aus. Bei überhöhtem Verzehr kann der Tod durch Nierenversagen eintreten. Opduzierte Hunde wiesen Nierennekrosen und erhöhte Kalziumblutwerte auf. Sollte die Vermutung bestehen, der Hund hat größere Mengen Trauben gefressen und o. a. Symptome aufweisen, muss schnellstmöglich der Weg zum Tierarzt angetreten werden. Gift PiktogrammDieser hat die Möglichkeit den Hund zum Erbrechen zu bringen oder den Giftstoff im Darm durch Aktivkohle zu binden.³ Die Recherche zu diesem Thema hat verschiedene Angaben betrefflich der kritischen Menge Trauben/Rosinen ergebn, daher möchte ich mich hier nicht auf einen Wert festlegen. Da selbst der deutschsprachige Wikipedia-Artikel nicht wirklich umfangreich ist, möchte ich Euch folgende interessante Artikel nennen, um Euch tiefer mit diesem Thema auseinanderzusetzen:

Ob ich, Ameo, als Tschechoslowakische Wolfshund nun immun gegen Traube oder Rosine bin, kann man leider nicht sagen. Aber ich werde es mit Sicherheit nicht ausprobieren!

¹vgl.http://vetmedicine.about.com/od/toxicology/f/grape_raisin.htm
²vgl.Wikipedia
³vgl.Tierschutzverein Offenbach

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13 Gedanken zu „Tschechoslowakische Wolfshunde und giftige Lebensmittel [die III]“

  1. Hallo Andree,

    Vielen dank für den Besuch auf Parcello. Das Trauben oder Rosinen zu Vergiftungen führen können ist mir auch neu. Ich habe gerade noch recherchiert, dass neben dem erhöhten Kalziumspiegel auch die Kreatinwerte steigen. Durch die Kombination aus Beidem kann der Hund dann keinen Urin mehr produzieren, was dann im Endeffekt zum Nierenversagen / Tod führt.

    Beim Stöbern in eurem Blog ist mir aufgefallen, dass die Grafik oben im Header etwas unscharf aussieht. Ich benutzte Chrome als Browser.

    Cheers
    Gerald

    1. Vielen Dank für den Hinweis, im Safari sieht alles ok aus. Muss ich mir die Auflösung des Bildes nochmal ansehen. Ich kann zum thema Trauben die verlinkte Fallstudie der pathologie wedemark empfehlen.

  2. Wow sehr ausführlicher und interessanter Beitrag ich habe viel gerlent. Gut das es für Menschen ungefährlich ist, denn ich esse in der Woche so viele Rosinen das geht auf keine Wolfshundhaut 🙂 LG, Vroni.

  3. Danke, für den ausführlichen Artikel. Habe selber einen Labrador und das mit den Rosinen war mir bekannt. Hat uns glaub mal zufälligerweise unser Tierarzt gesagt. Finde es traurig, was manche Leuten ihren Hunden verabreichen ohne sich davor ausreichend zu informieren.

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