mein hund hat floehe

Wenn Waldi Untermieter hat – Flohmittel für den Hund

Die Untermieter sind eingezogen!

Waldi sitzt unter dem Tisch und kratzt sich andauernd. Herrchen oder Frauchen kommen da gleich ins Grübeln, was das sein könnte. Der Hund hat gesundes Futter, genügend Auslauf, wird täglich gebürstet…hm?

Waldi wird also genau angeschaut und bald taucht der Verdacht auf, dass er sich vielleicht Flöhe eingefangen hat. Am besten, man kauft sich einen Läusekamm. Damit wird der Hund gekämmt, dann der Kamm auf einem weißen Tuch abgestreift.

Flohkot ist dunkel, beim Abstreichen färbt er sich blutig rot. Aha, das also ist des Pudels Kern – wo hat er denn die Flöhe her?

Das kann überall passieren, denn Flöhe warten geduldig, bis sie einen Wirt finden und springen blitzartig auf den Hund über.




Das kann überall passieren, auf der Straße, in Wald und Flur. Auch der Nachbarhund kann es sein, wenn er schon befallen ist und mit Waldi spielt. Flöhe sind nicht wählerisch, sie springen auch auf eine Promenndenmischung über.

TIPP: Ausführliche Hilfestellungen beim Flohbefall des Vierbeiners und wirksame Mittel gibt es auf der Seite flohmittel-hund.de

 

Was sind das genau für Tiere?

Flöhe sind Parasiten und ihr Hauptwirt sind die Caniden, also die Hundeartigen. Ihr wissenschaftlicher Name ist: Ctenocephalides canis. Für den Menschen besteht keine Gefahr, auch weil Hundeflöhe keine Krankheiten übertragen.

Wenn ein Flohbefall vorliegt, muss schnell gehandelt werden, denn ein Flöhmädchen legt täglich bis zu 40 Eier.

Flöhe lieben die Wärme, deshalb siedeln sie sich gerne dort am Hund an, wo es so richtig kuschelig ist, nämlich in der Leistengegend, außerdem ist dort das Fell dünn, so dass sie leichter kräftig zubeißen können, denn sie brauchen das Blut.

 

Gefahren durch die Flöhe und ihre Bekämpfung

Da die Flohbisse stark jucken, wird sich der Hund kratzen. Wenn Herrchen oder Frauchen also ein vermehrtes Kratzen feststellen, muss man genau schauen. Denn durch das starke Kratzen kann sich die Haut entzünden.

In solchen Fällen bitte den Hund dem Tierarzt vorstellen. Manche Hunde haben eine Flohspeicheldermatitis, die muss unbedingt vom Arzt versorgt werden.

Aber, nicht nur der Hund muss vollständig von Flöhen, den Larven und Eiern befreit werden, sondern die ganze Umgebung, in der er lebt. Das heißt im Klartext: Die ganze Wohnung muss flohfrei gemacht werden.

Körbchen, Decken, Spielzeug, seine Näpfchen müssen gereinigt werden. Ehe man Pulver, Öle, Spray, die chemisch hergestellt werden, nimmt, sollte man zwei Mittel ausprobieren, die unter Garantie auch den stärksten Floh und seine Brut in den Flohhimmel bugsiert. Kälte und Hitze.




Wer also eine Sauna sein eigen nennt, kann alle benutzten Dinge dort hineinlegen. Dann richtig aufdrehen und ein bis zwei Stunden drin lassen. Danach ist Ruhe. Kleinere Dinge wie Näpfchen und Spielzeug können auch in eine Kühltruhe gepackt werden.

Es versteht sich von selbst, dass man Nahrungsmittel vorher entfernt. Ohne Sauna und Kühltruhe hilft auch die Wäsche bei 60 °C aller waschbaren Dinge, die der Hund in den Fängen hatte.

Danach die Wohnung absaugen – immer mal wiederholen. Auch hin und wieder Waldis Fell inspizieren, ihm ein Flohhalsband oder ein Präparat im Nacken auf die Haut reiben.

Wenn Frauchen und Herrchen das berücksichtigen, kann sich Familie Floh nicht mehr einmieten.

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.