Australian Silky Terrier Steckbrief: Aussehen, Charakter und Erziehung

Der Australian Silky Terrier im Steckbrief:

Australian Silky Terrier Steckbrief

  • Herkunftsland: Australien
  • Wissenschaftlicher Name: Canis lupus familiaris
  • Lebenserwartung: 10 bis 15 Jahre
  • Größe: 23 – 26 cm
  • Fellfarbe: Schwarz & loh, Blau & Loh, Grey & Tan, Silver & Tan, Silver Black & Tan
  • Felllänge: Lang
  • Temperament: Ansprechbar, Konzentriert, fröhlich, wissbegierig, freundlich
  • Gewicht: 4 – 5 kg
  • Lebenserwartung: 10 bis 15 Jahre
  • Erscheinungsbild/Fellfarbe/Felllänge: Der Australian Silky Terrier ist ein kleiner Hund. Auffällig ist sein seidiges und glattes Fell.
  • FCI-Standard-Nummer: Gruppe 2: Terrier
  • Sektion 4: Niederläufige Terrier
  • Ohne Arbeitsprüfung

  • Dieses Video stammt vom Animal Facts Youtube-Chanel. [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=ToopUzvnTfo].


    Herkunft Rassengeschichte des Australian Silky Terrier

    Die Anfänge des Tieres gehen auf den Australian Terrier zurück. Dies ist ein rauhaariger Hund, der seit 1800 als Rattenfänger eingesetzt wurde. Ein besonders hübsches, stahlblaues Weibchen dieser Art wurde dann mit einem Dandie Dinmont Terrier gepaart. Später wurden verschiedene Hunderassen wie der Yorkshire und der Skye Terrier in die Kreuzung einbezogen.

    Daraus entstanden die ersten Australian Silky Terrier, die sich ebenfalls bei der Jagd nach Nagetieren bewährten. Mr. Mc Arthur Little, ein Liebhaber dieser Art, bemühte sich den Hund weiter zu verbessern und züchtete die eigentlichen Stammeltern der späteren Rasse. Diese kreuzte er noch mit dem Australian Skye Terrier und Yorkshire Terriern.

    Die Rasse hatte nun den Namen Sydney Silky sowie Broken-Coated-Terrier. Erst im Jahr 1955 wurde auf Empfehlung des Australian National Kennel Council (ANKC) ein einheitlicher Standard konzipiert. Bis zur offiziellen Anerkennung und ihrem letztendlichen Namen Australian Silky Terrier vergingen weitere vier Jahre.

    Australian Silky Terrier mit Spielball

    Erscheinung – Aussehen

    Der Hund erinnert auf den ersten Blick etwas an den Yorkshire Terrier. Er ist aber größer und kräftiger. Auch sein Haar ist entschieden kürzer. Der Terrier ist ein kompakter Kleinhund mit langem, seidigem Haar.




    Seine kleinen Augen sind oval und sehr dunkel. Seine Ohren dagegen sind mittelgroß und v-förmig. Das Fell auf den Ohren ist markanterweise kurz. Kurz ist auch das Fell auf der Rute, welche hoch sitzt und nach oben getragen wird. Der Australian Silky Terrier trägt außerdem einen hellen Haarschopf zu seinem sonst eher dunklen Fell.

     

    Wesensmerkmale – Eigenarten – Besonderheiten der Rasse

    Wie alle Terrier hat auch dieses Exemplar eine sehr ausgeprägte Persönlichkeit. So ist er a solut kein Schoßhund, sondern ein absolut lebhafter Geselle. Am liebsten wäre er überall dabei. Er ist sehr intelligent und wissbegierig und leicht zu erziehen. Sein Charakter ist im Allgemeinen fröhlich, sodass der Australian Silky Terrier sich schnell zu einem beliebten, kleinen Freund entwickelt, den man nicht mehr hergeben möchte.

     

    Der Australian Silky Terrier – Einsatzgebiete und Verwendung

    Durch sein intelligentes, lehrhaftes und wissbegieriges Wesen eignet der Hund sich nicht nur bestens als Familienhund, sondern auch zum Hundesport. Dieser kommt seinem Wesen sehr entgegen, da sein Jagdsinn noch immer ausgeprägt ist. Zudem ist der Australian Silky Terrier ein guter Wachhund. Er ist sehr aufmerksam und schlägt mit seinem sehr hohen Ton zuverlässig an.

     

    Geeignet für welche Besitzer

    Der Australian Silky Terrier ist ein toller Familienhund und trotz seines Jagdinstinkts und Bewegungsdrangs hält sich der benötigte Auslauf aufgrund seiner Größe im Rahmen. Das macht aus ihm einen tollen Begleiter auch für diejenigen, die nicht mehr ganz so viel unterwegs sein können.

    Er möchte vor allem mit dem Kopf beschäftigt werden, weshalb er sich zu einem Großteil auch gut in der Wohnung fördern lässt. Mit seinem freundlichen und menschenbezogenen Wesen passt er sich gerade auch älteren Menschen gut an. Er ist aber genauso gut für junge und sportliche Familien geeignet. Eigentlich ist der Australian Silky Terrier ein echter Allrounder, der zu jedem passt, der einen Hund haben möchte und ihm die nötige Liebe und Aufmerksamkeit schenkt.

    Welpe Australian Silky Terrier

    Empfehlenswerte Erstausstattung für den Australian Silky Terrier

    Das Tier ist kein sehr starker Hund. Eine besonders robuste Leine ist deshalb zu vernachlässigen. Dennoch sollten Sie auf eine reißfeste Leine nicht verzichten. Schließlich ist diese an vielen Orten Vorschrift und Sie wollen ja nicht, dass Ihr kleiner Freund wegläuft und sich verirrt. Natürlich brauchen Sie auch einen Futter- sowie einen Wassernapf.

    Ihr neuer Freund braucht auch Spielzeug. Schließlich soll es ihm nicht langweilig werden. Nach dem Spiel braucht er einen gemütlichen Hundekorb, in dem er sich ausruhen kann. Denken Sie daran, Ihren Australian Silky Terrier zu erziehen. Dies funktioniert am besten, indem Sie ihn belohnen. Halten Sie deshalb immer leckere Hundeleckerchen bereit, die Sie Ihrem Hund dann geben, wenn er etwas gut gemacht hat. Im Handel sind verschiedene Utensilien erhältlich, die Zahn- und Maulfleischerkrankungen von vornherein verhindern. Legen Sie auch davon einen kleinen Vorrat an.

     

    Wie müssen Sie den Hund pflegen

    Der Australian Silky Terrier gehört trotz seines langen und glatten Fells zu den eher pflegeleichten Hunden. Dennoch ist eine gewisse Grundpflege nötig. In der Regel ist es beim ausreichend, wenn Sie sein Fell täglich bürsten, damit es nicht verfilzt. Das geht relativ leicht, da es seidig glatt ist. Sie müssen aber am Ball bleiben.

    Durchsuchen Sie sein Fell im Sommer zudem regelmäßig nach Zecken. Pflegen Sie seine Zähne gut und lassen Sie sie gegebenenfalls behandeln. Dasselbe gilt für die Ohren. Nutzen sich seine Krallen auf natürliche Weise nicht weit genug ab, müssen Sie mit einer Krallenzange nachhelfen.

     

    Für welche Krankheiten ist der Australian Sily Terrier anfällig?

    Der Hund ist besonders anfällig für saisonal abhängige Hautentzündungen, die meist durch Malassezie verursacht werden. Außerdem neigt er zu Arzneimittelunverträglichkeiten. Das Risiko, an grauem Star zu erkranken, ist bei diesem Hund erhöht. Zudem leidet er überdurchschnittlich oft an Harnwegserkrankungen. Dem Risiko für Krankheiten können Sie entgegenwirken, indem Sie den Züchter, von dem Sie Ihren Hund beziehen, sorgfältig auswählen.

    Der VDH bietet eine Liste mit allen namhaften und geprüften Züchtern des Australian Silky Terrier. Besuchen Sie zudem mit Ihrem Hund regelmäßig den Tierarzt und lassen Sie ihn durchchecken. So können auftretende Krankheiten frühzeitig erkannt und behandelt werden. Der Krankheitsverkauf wird davon oft stark abgemindert oder sogar ganz verhindert.