Thai Ridgeback Hundesteckbrief: Wesen, Haltung und Besonderheiten

Der Thai Ridgeback im Hundeprofil:

Thai Ridgeback Hundesteckbrief

  • Eingruppierung: mittelgroße Hunderassen
  • Herkunftsland: Thailand
  • Größe: Weiblich: 51–56 cm, Männlich: 56–61 cm
  • Gewicht: Weiblich: 16–25 kg, Männlich: 23–34 kg
  • Lebenserwartung: durchschnittlich 13 Jahre
  • Erscheinungsbild: schlank und muskulös
  • Fell: kurz, ohne Unterwolle
  • Fellfarbe: schwarz, rot, hellbraun, rehbraun, grau, blau
  • FCI Standard: Gruppe 5, Sektion 7, FCI-Standard Nr. 338

Dieses Video stammt vom Dogumentary TV Youtube-Channel . [youtube=https://www.youtube.com/watch?v=UaAtZDlXUlI].

 

Herkunft und Rassengeschichte der Thai Ridgeback

Bereits vor mehr als 350 Jahren wurde diese Hunderasse in thailändischen Dokumenten schriftlich erwähnt. Es handelt sich um eine sehr ursprüngliche Hunderasse, die sich relativ isoliert und ohne Einkreuzungen entwickeln konnte. Als Herkunftsort gilt der Osten Thailands, der sogenannte ländliche Isaan. Als Ahnen der Thai Ridgebacks gelten die Pariahunde. Dabei handelt es sich um Wildhunde, die unabhängig von Menschen in der Wildnis lebten und nicht domestiziert waren.

Der Thai Ridgeback wurde als Wachhund, Begleithund, aber auch als Jagdhund gehalten. Er wurde dazu verwendet, die Fuhrwerke bei ihren langen Fahrten zu begleiten und zu beschützen. So gelang diese Hunderasse mit der Zeit über Chantaburi und Rayong auch in die thailändische Hauptstadt Bangkok. Dort faszinierten diese Vierbeiner mit ihrem besonderen Aussehen und rasch begann man sich für die Züchtung dieser Hunde zu interessieren.

Neben dem Rhodesian Ridgeback ist der Thai Ridgeback die einzige Rasse mit Ridge, also mit dem auffälligem Kamm, welche von der FCI anerkannt ist. Ob der Rhodesian Ridgeback direkt mit dem Thai Ridgeback verwandt ist, konnte bis heute noch nicht eruiert werden. In den thailändischen Kennels befinden sich zur Zeit etwa 3.000 Hunde. Doch die edlen Ridgebacks sind mittlerweile auf der ganzen Welt beliebt. Thailand hat jedoch auch sehr viele Straßenhunde. Durch Kreuzungen mit Thai Ridgebacks weisen viele dieser Straßenhunde ebenfalls diesen markanten Ridge auf.

Thai Ridgeback im Laub

Erscheinung und Aussehen der Thai Ridgebacks

Diese Hunderasse besticht durch einen eleganten, ja direkt athletischen Körperbau. Diese Vierbeiner sind schlank und dennoch muskulös. Die siamesischen Ridgbacks müssen wohl proportioniert sein. Ebenfalls ins Auge sticht die leicht faltige Stirn. Die Ohren sind dreieckig und neigen sich leicht nach vorne. Die Augen sind ganz landestypisch mandelförmig.

Das Fell ist kurz und glatt und weist keine Unterwolle auf. Das besondere Merkmal aber ist der Ridge. Dabei handelt es sich um den Bereich im Fell, welcher auf dem Rücken entgegen der normalen Wuchsrichtung wächst. Der Ridge kann leicht gebogen oder geformt, muss aber immer symmetrisch sein.

Die Rute ist am Ansatz dick und verjüngt sich zur Spitze hin. Leicht gebogen trägt der Ridgeback seine Rute aufrecht. Diese Hunde laufen geradlinig und man erkennt bei jeder Bewegung die enorme Kraft, die in diesen Vierbeinern steckt.




Wesensmerkmale – Eigenarten und Besonderheiten der Rasse Thai Ridgeback

Beim Thai Ridgeback handelt es sich um einen sehr mutigen Vierbeiner. Diese Hunde sind wachsam und aufmerksam. Er schlägt zwar gut an, ist jedoch kein Hund, der viel bellt. Die schlanken Thailänder sind selbstbewusst und selbständig. Sie sind kräftig und außerordentlich gute Springer. Der Thai Ridgeback ist intelligent und lernt schnell, kann jedoch auch sehr eigensinnig und stur sein.

Der Thai Ridgeback ist kein Hund, der für Anfänger geeignet ist. Mit dieser Hunderasse muss viel gearbeitet werden und ein Besuch in der Hundeschule ist auch für erfahrene Hundehalter unbedingt notwendig. Der Thai Ridgback ist Fremden gegenüber meist skeptisch und vorsichtig, jedoch niemals ängstlich.

Dennoch sind diese Vierbeiner sehr sensibel und kommen mit harter und zu strenger Erziehung schlecht zurecht. Ihre unabhängige Lebensweise ist jedoch tief in den Genen verwurzelt. Der Thai Ridgeback integriert sich jedoch sehr schnell ins Rudel. Wichtig ist jedoch eine gute Sozialisierung. Diese Vierbeiner können sehr liebevoll sein und haben auch einen freundlichen Charakter. Thai Ridgebacks sind quirlig und energiegeladen, können jedoch in den eigenen vier Wänden aber auch absolut zur Ruhe kommen. Wichtig ist jedoch hier, dass er es auch lernt, ruhig zu sein.

 

Einsatzgebiete und Verwendung vom Thai Ridgeback

Da der Thai Ridgeback sehr schnell, wenig und trittsicher ist, handelt es sich bei dieser Hunderasse um tolle Jagdhunde, die als sogenannte Sichtjäger eingesetzt werden. Auch als Wachhund sind diese Vierbeiner ideal. In Thailand bewachen sie nachts große Gelände, Firmen und Fabriken. Bei guter Sozialisierung ist der Thai Ridgeback aber auch ein zuverlässiger Familienhund. Er kann auch mit anderen Hunden sozialisiert werden, jedoch sollte man nie seinen natürlichen Jagdtrieb vergessen. Freilaufende Meerschweinchen oder Hühner können den Thai Ridgeback immer wieder triggern und die Natur nimmt ihren Lauf.

Wurf Thai Ridgeback Welpen

Für welche Besitzer ist der Thai Ridgeback geeignet?

Der Thai Ridgeback fühlt sich am wohlsten bei aktiven Hundehaltern. Er liebt ausgedehnte Spaziergänge und Wanderungen. Falls er nicht als Jagdhund arbeiten darf, sollte er körperlich und geistig optimal ausgelastet werden. Der Thailänder hat auch viel Spaß an Agilty und auch Dog Dance ist für diese Hunderasse toll. Frisbee und alle Sportarten, bei welchem die Sprungkraft dieser Vierbeiner zum Einsatz kommen, sind hervorragend. Mit Obedience kann es durch seinen Dickkopf etwas schwieriger werden.

Optimal sind für diese Ridgebacks natürlich Häuser mit einem großen Garten. Hier ist es wichtig, dass der Garten auch wirklich ausbruchssicher gemacht wird. Der Thai Ridgeback springt mühelos über 2 Meter hoch. Durch seinen großen Jagdtrieb warten gerade in ländlichen Gegenden immer Verlockungen, die den Thailänder verführen.

 

Welche Erstausstattung wird für einen Siam Ridgback benötigt?

Der siamesische Ridgeback ist sehr pflegeleicht. Es wird lediglich eine weiche Bürste benötigt. Natürlich braucht er einen kuscheligen Schlafplatz, Futternäpfe und Leinen. Hier können sich Hundehalter zwischen Brustgeschirr und Halsbänder entscheiden.

Diese Vierbeiner sprechen sehr gut auf Barfen an, können aber auch mit Trockenfutter oder Nassfutter ernährt werden. Diese Hunde gelten in der Regel nicht als mäkelig. Zahnpflegeprodukte und hochwertige Leckerlis sind selbstverständlich. Im Normalfall laufen Ridgebacks ihre Pfoten immer sehr gut selbst ab. Jedoch sollte man immer eine gute Krallenschere und eine Feile zu Hause haben. Auch eine Zeckenzange gehört unbedingt zur Erstausstattung. Unbedingt sollte auf gutes Hundespielzeug gedacht werden, mit dem man dem hohen Energielevel der thailändischen Ridgebacks gerecht wird.

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Letzte Aktualisierung am 25.11.2020 / Affiliate Links / Bilder von der Amazon Product Advertising API